Drei Menschen halten den Gemeindebrief in die Kamera.

Juli 2026: Neuer gemeinsamer Gemeindebrief

Seit Anfang Juli liegt er in den Kirchen und Pfarrämtern aus und wird wie gewohnt in die Briefkästen verteilt: der erste gemeinsame Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden Neumarkt, Beilngries und Parsberg. Unter dem Titel „3 – Der evangelische Gemeindebrief" ersetzt das neue Heft die bisherigen einzelnen Gemeindebriefe der drei Gemeinden.

Hier können Sie Ihn direkt online lesen: Link zum Flipbook!

Warum ein gemeinsames Heft?

Die drei einzelnen Gemeindebriefe hatten schon länger sich überschneidende Inhalte, etwa zu Erwachsenenbildung, Dekanatsjugend, Kirchenmusik oder Diakonie. Auch inhaltlich wachsen die Gemeinden zusammen, zum Beispiel bei gemeinsamen Konfitagen und Konfifreizeiten. Dazu kommt ein praktischer Grund: Ein gemeinsames Heft entlastet die Gemeinden, die künftig keinen eigenen Gemeindebrief mehr redaktionell bearbeiten, layouten und verantworten müssen. Auch Gestaltung und Druck sind für ein gemeinsames Heft günstiger als für drei einzelne.

Wie kam es zur Entscheidung?

Die Idee entstand in einem Redaktionsteam, das aus Vertreterinnen und Vertretern aller drei Gemeinden zusammenkam. Beschlossen wurde sie anschließend von den Kirchenvorständen aller drei Gemeinden.

Was steckt drin?

Das Heft hat 40 Seiten im Format A5 und erscheint künftig fünfmal im Jahr. Ein gemeinsamer Mantelteil bündelt Inhalte für alle drei Gemeinden – das geistliche Wort „Auf ein Wort" im Wechsel der Pfarrpersonen, Themen und Berichte aus dem Dekanat sowie feste Rubriken zu Kirchenmusik, Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmation, Evangelischem Bildungswerk und Diakonie. Neu ist außerdem das Journal, ein Thementeil mit inhaltlichen Hintergrundartikeln, sowie ein gemeinsamer Gottesdienstplan in Tabellenform, der auf den mittleren Seiten zum Heraustrennen und Wenden aufbereitet ist.
Auf eigenen Lokalseiten berichtet jede Gemeinde weiterhin selbstständig aus ihrem Gemeindeleben – mit Ankündigungen, Gruppen, Personen und lokalen Themen. Gemeindeglieder der jeweils anderen Gemeinden sind ausdrücklich eingeladen, auch dort mitzulesen und teilzunehmen.

Was ist neu, was bleibt gleich?

Der geistliche Impuls zu Beginn und die Einblicke in die Arbeitsbereiche bleiben erhalten. Neu sind der gemeinsame Gottesdienstplan in Tabellenform, das Journal und die festen Rubriken für die einzelnen Arbeitsbereiche. Weil im gemeinsamen Format weniger Platz zur Verfügung steht, sind Ankündigungen knapper gefasst und Bilder kleiner. Einzelne Rubriken früherer Gemeindebriefe, etwa Geburtstage oder Kasualien, gibt es im Mantelteil nicht mehr – sie können aber als Beitrag auf den Lokalseiten erscheinen.

Ziel des neuen Formats

Das Redaktionsteam hat mit dem neuen Gemeindebrief zwei Ziele verfolgt: Zum einen soll die Erstellung ressourcenschonender und kostengünstiger werden – weniger Aufwand für Haupt- und Ehrenamtliche, geringere Druckkosten, eine einfachere Redaktion. Zum anderen soll das Heft weiterhin vielfältige und interessante Einblicke und Ankündigungen aus den Gemeinden und Arbeitsbereichen bieten – und zusätzlich einen Blick über den Tellerrand in die jeweils anderen Gemeinden ermöglichen.

Wer steckt dahinter?

Verantwortlich für den neuen Gemeindebrief ist ein gemeinsames Redaktionsteam: Pfarrerin Laura Poirot (Beilngries), Pfarrer Wolfgang Döring (Parsberg), Dekanin Christiane Murner (Neumarkt und Dekanat), Tobias Markhof (Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat), Christian Amthor (Gestaltung und Layout) sowie Carolin Calabrese (Textredaktion und Editorial).

Wo gibt es das Heft?

An der Verteilung ändert sich nichts: Der Gemeindebrief wird weiterhin in die Briefkästen eingeworfen, liegt in den Kirchen und Pfarrämtern aus und ist online über die Websites der einzelnen Gemeinden abrufbar. Rückmeldungen und Beitragswünsche für künftige Ausgaben nimmt das Redaktionsteam „3" unter redaktion.drei@elkb.de entgegen.